Unternehmer aus Karlsruhe
Ich will eine Wirtschaft, von der alle etwas haben.
Als Gründer habe ich gelernt, wie Wertschöpfung entsteht. Heute setze ich meine Erfahrung und mein Vermögen dafür ein, dass mehr Menschen daran teilhaben. Wertschöpfung entsteht zunehmend mit Software und künstlicher Intelligenz. Ich möchte, dass sie auch in Deutschland und Europa stattfindet und ihre Erträge nicht bei wenigen Konzernen in Amerika landen.
Kapitel 1
Vom Gründer zum Investor
23 Jahre habe ich ein Softwareunternehmen aufgebaut.
Nach meinem Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) habe ich 1993 mit Gunther Thies die STP-Gruppe gegründet. Wir haben Software für Kanzleien und Insolvenzverwalter entwickelt und das Unternehmen aus Karlsruhe heraus gemeinsam geführt. 2016 habe ich meine Anteile aus persönlichen Gründen verkauft.
In diesen Jahren ist Software vom Hilfsmittel zum Kern ganzer Geschäftsmodelle geworden. Diese Erfahrung prägt meinen Blick auf Wirtschaft und Politik bis heute.
Der Verkauf hat mir finanzielle Freiheit gebracht. Seitdem soll mein Geld in Unternehmen arbeiten, die echte Probleme lösen, und seinen fairen Teil zum Gemeinwesen beitragen.
Kapitel 2
Investieren mit Wirkung
Rendite und Wirkung gehören für mich zusammen.
Mit der 4L Vision habe ich eine der ersten Impact-Vermögensverwaltungen in Deutschland aufgebaut. Wir achten in allen Anlageklassen auf die Wirkung unserer Investitionen. Daraus ist die 4L Impact Family entstanden, ein Netzwerk aus mehr als 20 Beteiligungen und Partnerunternehmen, zu dem auch eine Vermögensverwaltung und eine Kanzlei gehören.
Der Name steht für die vier Grundbedürfnisse, die der Autor Stephen Covey beschrieben hat: Live, Love, Learn, Leave a Legacy. Mich treibt vor allem das letzte an, also die Frage, was wir denen hinterlassen, die nach uns kommen.
Besonders interessieren mich Unternehmen, die neue Technik in Deutschland entwickeln, etwa künstliche Intelligenz für Diagnostik und Krebstherapie. Forschung und Mittelstand sind hier stark. Oft fehlt aber Kapital, das langfristig investiert bleibt, damit gute Firmen nicht beim ersten Angebot aus den USA verkauft werden müssen.
4L Vision
Mein Single Family Office und Kern der 4L Impact Family. Beteiligungen an Start-ups und Mittelständlern mit gesellschaftlicher Wirkung.
4l.vision ↗4L Capital
Unabhängige, werteorientierte Vermögensverwaltung für Familien und Unternehmer.
4l.capital ↗4L Legal
Wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Kanzlei unter Leitung von Dr. Johannes Knorz.
4l.legal ↗- immuneo Therapeutics: KI-gestützte Immuntherapien gegen Krebs und Infektionskrankheiten
- ecoworks: serielle energetische Sanierung von Bestandsgebäuden
- medicalvalues: KI-gestützte Diagnostik für Labore und Kliniken, aus Karlsruhe
Mandate und Mentoring
- Mitglied in mehreren Aufsichts- und Beiräten, unter anderem bei der NextDBI AG
- Gesellschafter der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH
- Mentor für Start-ups, vor allem bei Geschäftsmodell und Wachstum
Kapitel 3
Vermögen verpflichtet
Wer mehr hat, sollte mehr beitragen. Das gilt auch für mich.
Ich hatte als Unternehmer Glück und konnte ein Vermögen aufbauen. Daraus erwachsen Chancen und Privilegien, für mich aber auch Verantwortung für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Demokratisch legitimierte Institutionen sind der beste Weg zu fairer Verteilung und Wohlstand für alle. Eine angemessene Besteuerung großer Vermögen gehört dazu, deshalb setze ich mich gemeinsam mit anderen Vermögenden dafür ein, in Deutschland und international.
Millionaires for Humanity
Vermögende aus vielen Ländern, die sich für eine stärkere Besteuerung großer Vermögen einsetzen. Dort erkläre ich, warum ich dabei bin.
millionairesforhumanity.org ↗taxmenow
Initiative vermögender Menschen im deutschsprachigen Raum für eine gerechtere Besteuerung großer Vermögen.
taxmenow.eu ↗Alexa Suikat Kinderstiftung
Im Gedenken an meine Frau Alexandra gegründet. Die Stiftung setzt sich für Chancengleichheit für alle Kinder ein, die Verwaltungskosten trage ich privat.
alexakinderstiftung.org ↗Fairantwortung gAG
Gemeinnützige Initiative von Unternehmerinnen und Unternehmern für ein faires, zukunftsfähiges Wirtschaftssystem.
fairantwortung.org ↗Kapitel 4
Politik
Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des BSW.
Manche Dinge lassen sich als Unternehmer und Investor allein nicht ändern. Deshalb gehöre ich zu den Gründungsmitgliedern des BSW, das 2024 entstanden ist. Seit Dezember 2025 bin ich stellvertretender Parteivorsitzender. Mir liegt eine Politik am Herzen, die wirtschaftlich vernünftig entscheidet und den Menschen gerecht wird. Dazu gehören faire Steuern. Nach mehr als 30 Jahren als Unternehmer, davon 23 in der Softwarebranche, beschäftigt mich vor allem, wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz Arbeit und Wohlstand verändern und wer diese Technik kontrolliert. Mehr dazu im nächsten Kapitel.
Kapitel 5
Digitale Souveränität
Ich will wissen, wo meine Daten liegen und wer sie lesen kann.
Als Softwareunternehmer habe ich erlebt, wie schnell Abhängigkeiten entstehen. Heute laufen große Teile unserer Kommunikation und unserer Daten über wenige Konzerne in den USA, und auch bei künstlicher Intelligenz geben sie den Ton an. Nach dem US CLOUD Act müssen diese Anbieter Daten auf Anordnung an US-Behörden herausgeben, auch wenn die Server in Europa stehen. Hinzu kommt, dass ein US-Anbieter den Zugang auf Druck aus Washington sperren kann. 2025 verlor der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs nach US-Sanktionen sein Mailkonto bei Microsoft, der Gerichtshof will seitdem auf eine europäische Open-Source-Lösung umsteigen. Für vertrauliche Gespräche und Gesundheitsdaten sind das Risiken, die wir nicht hinnehmen müssen.
Ich versuche, es selbst anders zu machen. Paul, mein digitaler Assistent, läuft auf eigenen Servern in Deutschland, seine Sprachmodelle bei Anbietern in Berlin und Paris. Für vertrauliche Gespräche habe ich einen eigenen Matrix-Server eingerichtet. Matrix ist ein offener Standard mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Diese Website zählt Besucher ohne Cookies und ohne fremde Dienste.
Europa hat die Anbieter und das Wissen dafür, in Verwaltung und Unternehmen werden sie aber zu selten genutzt. Nach meiner Erfahrung funktionieren offene Standards und europäische Anbieter im Alltag gut. Der Umstieg braucht Zeit, vor allem weil Gesprächs- und Geschäftspartner mitziehen müssen.
Politisch setze ich mich im BSW für diese Themen ein. Im Mai 2026 hat der Parteivorstand einen Beschluss zur Macht der Tech-Konzerne gefasst. Kinder und Jugendliche sollen im Netz besser geschützt werden, indem die Plattformen in die Pflicht genommen werden, mit sicheren Voreinstellungen und ohne Suchtdesign. Dazu kommt eine Elternkontrolle, die lokal auf dem Gerät arbeitet. Eine Ausweis- oder Altersprüfung für alle Nutzer lehnt das BSW ab. Sie würde 84 Millionen Bürger anlasslos identifizieren, und der Kinderschutz dient dabei zunehmend als Vorwand. Wer Dienste unter einem Pseudonym nutzen will, soll das weiter dürfen. Außerdem sollen die Mitgliedstaaten gemeinwohlorientierte digitale Dienste von der Suche bis zum Messaging gezielt fördern dürfen. Dafür muss das EU-Beihilferecht angepasst werden. Zum Beschluss „Macht der Tech-Konzerne brechen, Kinder schützen ohne Massenüberwachung“
Im August 2026 hat das Präsidium des BSW einen Beschluss zur künstlichen Intelligenz gefasst. Er geht davon aus, dass Rechenzentren und Daten wirtschaftliche und politische Macht verleihen, die heute vor allem bei Konzernen und Regierungen in den USA und in China liegt. Das BSW will sensible staatliche Datenverarbeitung bei Militär, Polizei, Justiz und Verwaltung auf quelloffene, prüfbare Systeme in öffentlicher Hand umstellen und Anbieter wie Palantir dort ausschließen. Europa soll eine eigene öffentliche Recheninfrastruktur aufbauen. Ein KI-TÜV soll Konzerne verpflichten, ihre Algorithmen gegenüber der Aufsicht offenzulegen, ohne dass der Staat Inhalte bestimmt. Besonders wichtig ist mir der Gedanke, dass Server in Europa wenig helfen, wenn auf ihnen dieselbe Überwachungslogik läuft. Entscheidend sind die Regeln für das Sammeln von Daten. Zum Präsidiumsbeschluss „KI-Konzerne entwaffnen, Demokratie und Souveränität schützen“ und zur Faktengrundlage des Beschlusses (PDF)
Kontakt
Für Anfragen aus Wirtschaft und Presse.
Ende-zu-Ende-verschlüsselt über Matrix: @kontakt:suikat.net (eigener Server in Deutschland, Datenschutz). Matrix ist ein offener, dezentraler Standard für verschlüsselte Kommunikation. Ihn nutzen Universitäten wie die LMU München und die Universität Innsbruck, Open-Source-Gemeinschaften wie Mozilla und KDE, das deutsche Gesundheitswesen für den TI-Messenger, die französische Verwaltung und das Rechenzentrum der Vereinten Nationen. Die EU-Kommission erprobt Matrix als Ausweichlösung für Microsoft Teams, und auch die Bundeswehr setzt darauf. Was ist Matrix? · So starten Sie (englisch)
Auf Terminanfragen antwortet manchmal Paul, mein digitaler Assistent. Wie er mit Ihren Daten umgeht, steht hier.